Diese Reise in die USA ist der eigentliche Auslöser dafür, dass es diesen Blog jetzt gibt. Ich hatte ja anlässlich meines sechzigsten Geburtstags eine geschenke-technische Entscheidungshilfe gegeben, nämlich Kohle für eben diese USA-Reise zu spenden. Crowdfunding, sozusagen. Und erfreulicherweise haben viele der Gäste genau dies getan. Der Hintergrund für den Blog ist nun, dass ich meinen Gönnern, aber auch allen anderen Interessierten, zeigen möchte, was mit ihrer Spende passiert, indem ich über die Reise schreibe.

Total Eclipse of the Sun

Die Idee zu dieser Tour hatte mein „kleiner“ Bruder. Anlass ist eine totale Sonnenfinsternis, die im August 2017 in den USA stattfindet. Die letzte totale Sonnenfinsternis in unseren Breiten im August 1999 war ja  wetterbedingt eher ein Reinfall. Jetzt muss man aber wegen knapp drei Minuten Sonnenfinsternis nicht unbedingt in die USA reisen. Astronomie interessiert mich ja schon, aber soweit geht der Enthusiasmus dann doch nicht. Geschickterweise ist es jetzt so, dass die Sonnenfinsternis 2017 über Nashville verläuft, eine der amerikanischen Pilgerstätten für Musikliebhaber. Und zu denen gehören sowohl mein Bruder als auch ich. Also, machen wir eben eine Musikreise mit Sonnenfinsternis.

Kick-off

Wir haben dann zunächst mal in unseren Freundes- und Bekanntenkreisen eine Umfrage durchgeführt, um zu sehen, wer denn noch Interesse an so einer Reise hätte  Und dann war es soweit. Anfang März haben sich die Interessierten, zumindest die, die Zeit hatten, zum Kick-off getroffen. Bei diesem ersten Treffen wollten wir in erster Linie ein paar Rahmenbedingungen festlegen. So wird „Music City“ Nashville, die Hochburg der Country-Musik, Treff- und Ausgangspunkt der Reise. Dort, bzw. irgendwo im Umland schauen wir uns dann auch die Sonnenfinsternis an. Von Nashville geht’s dann weiter in die nächste  Musikhochburg nach Memphis. Die Vielfalt der Musik-Generes, die hier zu Hause sind, ist enorm. Es gibt den Memphis-Soul, den Memphis-Blues, den Skiffle, um nur einige zu nennen. Von Memphis aus wollen wir dann entlang des Highway 61, dem Blues-Highway, nach Süden fahren.und das Mississippi-Delta erkunden, die Wiege des Delta-Blues. Endpunkt der Tour wird dann New Orleans sein. Hier ist auch wieder musikalische Vielfalt angesagt. Jazz, Rhythm and Blues, Cajun und Zydeco sind hier wohl die wichtigen Musikrichtungen.

Louisiana – Home of Tabasco

Berühmt ist New Orleans nicht nur wegen der Musik oder wegen des Sturms Katrina. New Orleans ist auch berühmt für seine Esskultur. Die rustikale Cajun- und die etwas feinere kreolische Küche heben sich doch deutlich von dem ab, was man sich sonst so unter amerikanischer Küche mit Burger, Steaks und Pommes vorstellt. Und in Avery Island, vielleicht zwei Autostunden von New Orleans entfernt, hat die McIlhenny Company ihren Sitz McIlhenny stellt Tabasco her. Und zwar nicht nur die rote Chilisauce, die bei in den Supermärkten üblicherweise zu finden ist, sondern eine ganze Reihe weiterer farbenfroher Saucen in unterschiedlichsten Schärfegraden. Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal das Vergnügen, nach New Orleans zu reisen, deshalb kenne ich Musik und Küche dort schon ein wenig und freue mich bereits jetzt darauf.

Der grobe Rahmen

So, der grobe Rahmen steht jetzt. Sobald wir endgültig wissen, wer alles mitgeht, werden wir uns um eine Unterkunft in Nashville kümmern. Denn ich schätze mal, dass wir nicht die einzigen sind, die zur SoFi dort hin wollen.Deshalb sollte dieser Punkt frühzeitig abgehakt werden.

Fortsetzung folgt…

 

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Lothar Hahn

mein Name ist Lothar, Jahrgang 1955, Schwabe mit Leib und Seele. Ich bin gern unterwegs, interessiert an Kunst und Kultur, der Fotografie, dem Computer und an Fußball.

Hier will ich Geschichten von unterwegs schreiben. Sehenswertes, Kulturelles, Interessantes und Spannendes.

Viel Spaß beim Lesen!

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